FACHBEREICHE

NEUROLOGIE


Das Fachgebiet der Neurologie umfasst die Behandlung von Schädigungen des peripheren und zentralen Nervensystems. Patienten mit neurologischen Erkrankungen können unter vielen Symptomen leiden. Je nach Läsionsort sind motorische, sensorische, perzeptive, kognitive und neuropsychologische Störungen möglich. Symptome wie z.B. Paresen, Parästhesien, Schmerzen, veränderte Schweißsekretion und Hautveränderungen können alleine oder in Kombination auftreten. Durch die Komplexität der Beschwerden ist es oft notwendig mit Ergotherapeuten und Logopäden zusammenzuarbeiten.

Besonders bei Krankheiten wie Multiple Sklerose, Morbus Parkinson oder Schlaganfall ist eine regelmäßige Therapie ebenso förderlich wie nach einer Bandscheibenoperation, Karpaltunnelsyndrom oder Thoracic-outlet Syndrom.

ORTHOPÄDIE


Mein Aufgabenbereich in der Orthopädie setzt sich mit der Vorbeugung und Behandlung von akuten und chronischen Schmerzzuständen des Bewegungsapparates auseinander. Hierfür können Fehlhaltungen im Sport oder in der Arbeit sowie degenerative Veränderungen in verschiedenen Strukturen des Körpers die Ursache sein. Diese werden vom Körper mit Kompensationsmechanismen lange Zeit toleriert und bleiben symptomlos. Auf Dauer kann die veränderte Belastung jedoch zu Schmerzsyndromen führen.

Häufige Krankheitsbilder sind Bandscheibenvorfälle in der Wirbelsäule, Arthrosen in diversen Gelenken (Schulter, Hüfte, Knie) oder Entzündungen in Sehnen (Achillessehne, Supraspinatussehne, Patellasehne).

SPORT


Auf der Basis einer Sportartanalyse werden leistungsdiagnostische Testverfahren durchgeführt, wodurch spezifische und individuelle Trainingsmethoden angewendet werden können. Die Kombination von individuellem Kraft-, Koordinations-, Schnelligkeits- sowie Ausdauertraining und gezielten Regenerationsphasen ist notwendig, um bestmögliche Trainingserfolge im Leistungs- aber auch im Hobbysport zu erreichen.

Leistungseinbußen und Verletzungen im Sport sowie diverse Zivilisationskrankheiten (Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Diabetes und Haltungsschäden) können durch strukturiertes Training positiv beeinflusst werden.

TRAUMATOLOGIE


Das physiotherapeutische Arbeitsfeld in der Traumatologie beschäftigt sich mit unfall- und operationsbedingten Schmerzzuständen beziehungsweise Bewegungseinschränkungen des muskuloskelettalen Systems. Knochen-, Knorpel-, Sehnen-, Kapsel-, Bandscheiben-, Muskel-, Meniskus- und Bänderverletzungen, welche konservativ oder operativ versorgt werden, benötigen eine dem aktuellen Wundheilungsverlauf angepasste Therapie, um eine bestmögliche Funktionalität wiederzuerlangen.

"Fortschritt gibt es nicht ohne Veränderung.
Wer sein Denken nicht ändern kann, kann gar nichts ändern."