ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

1) Wahltherapeuten-Praxis


Der Therapeut hat keinen Vertrag mit einem Krankenversicherungsträger. Das bedeutet, dass alle physiotherapeutischen Leistungen, die erbracht werden, vorerst dem Patienten privat in Rechnung gestellt werden.

2) Rechnung


Der Patient erhält nach Abschluss der Therapie eine Honorarnote, welche unverzüglich fällig ist. Dieser Honorarnote liegt der Originalüberweisungsschein (sofern dieser am Beginn der Therapie dem Therapeuten aushändigt wurde) und bei Bedarf ein Zahlschein bei.

3) Mahnweg


Falls der Zahlungsaufforderung nicht unverzüglich nach Erhalt der Rechnung nachgekommen wird, ergeht eine Zahlungserinnerung zzgl. Mahnkosten in Höhe von €5,-- an den Patienten. Für die weitere Abwicklung ausstehender Forderungen wird ein Inkassobüro beauftragt. Die damit verbundenen Mehrkosten gehen zu Lasten des Patienten.

4) Kostenrückerstattung


Nach Begleichung der Honorarnote hat der Patient die Möglichkeit diese bei seinem Krankenversicherungsträger einzureichen und somit eine teilweise Rückerstattung gemäß des satzungsmäßigen Kostenzuschusses seines Versicherungsträgers zu beantragen. Die Höhe der Kostenrückerstattung gestaltet sich je nach Krankenkasse. Angaben zum erwartenden Kostenzuschuss können nur von ihrem Versicherungsträger gegeben werden. Ist eine Zusatzversicherung vorhanden, obliegt es dem Patienten, die Möglichkeit einer weiteren Kostenabdeckung zu erfragen. 

5) Chefärztliche Genehmigung ihres Krankenversicherungsträgers


Die Bewilligungspflicht variiert je nach Versicherungsträger. Nähere Informationen erhalten Sie vom Therapeuten. Der Krankenversicherungsträger übernimmt einen Teil der Behandlungskosten. Mit der Bewilligung bestätigt der Krankenversicherungsträger die Rückerstattung der anteiligen Kosten des satzungsmäßigen Kostenzuschusses nach erfolgter Durchführung der Behandlung. Der Therapeut übernimmt keine Verantwortung für Mehrkosten, die durch etwaiges Verabsäumen der Einholung einer chefärztlichen Bewilligung bei der zuständigen Krankenkasse entstehen.

6) Therapieablauf


Eine Behandlung erfordert eine Erstbegutachtung. Diese umfasst ein Anamnesegespräch und eine physiotherapeutische Befunderhebung. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass anamnestische Befragungen, die der Interpretation des Verletzungsbildes / Krankheitsbildes dienen und in weiterer Folge für die Erstellung eines Therapieplans nötig sind, ebenfalls Teil der Behandlung sind und in Rechnung gestellt werden.

7) Behandlungsumfang


Die Therapiedauer und Anzahl wird durch den überweisenden Arzt festgelegt. Etwaige Änderungen müssen mit dem zuweisenden Arzt besprochen werden, da die auf der Überweisung erwünschte Leistung eine ärztliche Anordnung ist. Diese darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt abgeändert werden. Die Therapiehäufigkeit ist variabel und wird individuell auf den Patienten abgestimmt. 

8) Behandlungsabbruch


Es besteht jederzeit die Möglichkeit die Therapieserie vorzeitig abzubrechen. Der Patient wird über das Befundergebnis, die Art der Behandlung, sowie Risiken und mögliche Konsequenzen über die Beendigung der Therapie aufgeklärt. Wird die Therapie von Seiten des Patienten abgebrochen, so ist dieser verpflichtet, den zuweisenden Arzt zu informieren. Bei einem Abbruch der Behandlungsserie seitens des Patienten behält sich die Kasse vor, die Kosten nicht zu erstatten!

9) Verschwiegenheitspflicht


Persönliche und medizinische Daten, die im Zuge der Behandlung erhoben werden, unterliegen der Verschwiegenheitspflicht und werden nicht an Dritte weitergegeben. Sollte Informationsweitergabe / Informationsaustausch mit behandelnden Ärzten erforderlich sein, wird sich der Therapeut zuvor mit Ihnen darüber beraten. Dies gilt auch für die Weitergabe der Dokumentation.

10) Pünktlichkeit


In ihrem Interesse werden Sie gebeten die Therapiezeiten pünktlich einzuhalten. Ein Verspätung Ihrerseits kann nicht berücksichtigt werden.

11) Terminabsage


 Bei Terminabsage bis zu 24 Stunden vor dem Termin entstehen keine Mehrkosten und die Therapie wird nicht verrechnet. 
Bei Absage innerhalb von 1-24 Stunden wird die Höhe jener Kosten verrechnet, die auch bei durchgeführter Behandlung zu begleichen sind.
 Es können innerhalb der 24 Stunden Regelung nur telefonische Absagen berücksichtigt werden. Absagen per SMS / E-Mail sind nur dann gültig, wenn Sie eine Rückbestätigung meinerseits erhalten, anderseits ist davon auszugehen, dass die Nachricht nicht übermittelt wurde. 
Das zweimalige Nichteinhalten eines Termins ohne Abmeldung, bedeutet den Verlust des Therapieplatzes.

12) Dokumentation

Die in der Therapie angefertigte Dokumentation wird aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen für den Zeitraum von 10 Jahren aufbewahrt. Sie als Patient haben das Recht auf Einsichtnahme ihrer Dokumentation sowie das Anfertigen von Kopien gegen Kostenersatz.

13) Minderjähriger Patient

Bei minderjährigen Patienten erfolgt nach entsprechender Aufklärung (Patient und gesetzlicher Vertreter) durch den Therapeuten die Zustimmung zur physiotherapeutischen Behandlung und Kostentragung durch den gesetzlichen Vertreter.

14) Behandlung ohne ärztliche Verordnung

Aus berufsrechtlichen Gründen darf der Physiotherapeut, ohne Verordnung, nur präventive Leistungen erbringen. Hierbei wird im Gegensatz zur Therapie nur mit gesunden Personen (Menschen ohne Schmerzen, Traumen, Bewegungseinschränkungen…) gearbeitet. Sollten beispielsweise während des Trainings Schmerzen auftreten oder bereits im Vorfeld Erkrankungen bekannt sein, informieren Sie den Therapeuten unmittelbar darüber.

Sämtliche Behandlungen erfolgen auf Grundlage und in Übereinstimmung mit den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen.

Für Fragen zur Therapie oder zur Terminvergabe können sie den Therapeuten gerne kontaktieren.

Sie erreichen den Therapeuten telefonisch von Montag bis Freitag von 9-18 Uhr. Oder schicken Sie ihm eine E-Mail. Er wird versuchen Ihre Anfrage so schnell wie möglich zu beantworten.